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Postkarten zur Petition „Naso Tjerdi“

Petition „Naso Tjerdi“

Bitte gib mir Deine Stimme !

Mit deiner Unterschrift auf der Petition „Naso Tjerdi“ unterstützt Du das vom Aussterben bedrohte, indigene Volk der Naso in Panama und ihre Heimat, den Fluss Tjerdi, die 12000 Jahre alten Regenwälder und ihre tierischen Bewohner wie den Jaguar und den Tapir. Die Nasos sind das einzige indigene Volk in Panama welches kein semi-autonomes Selbstverwaltungsgebiet (Comarca) hat. Ihr Siedlungsgebiet „Tjerdi“ ist Teil des Weltnaturerbes und internationalen Nationalparks „La Amistad“. Dort sind Staudammprojekte geplant, die eines der artenreichsten Ökosysteme weltweit und eine indigene Kultur zerstören werden.

Diese Postkarten enstanden aus der Zusammenarbeit von den „weltwärts“ Freiwilligen Marie, Laura, Isabella und Johanna aus dem Jahr 2014/2015 im rahmen des Rückkehrerseminars. Danke für eure Unterstützung und euren Einsatz !

Das Kamerafallen Expeditionsteam unterwegs …

"Dbon Tjang" Kamerafallen Team

Enrique, Edwin, Marie, Johanna, Raffael und Orlando

Johanna und Marie gehen jeden Monat auf Tour in den Wald um die Kameras im Wald anzubringen. Dabei werden sie von erfahrenen Naso Guides begleitet. Jetzt steht das entlegenste Gebiete auf der anderen Siete des Rio Teribe an, so daß die Damen und Herren 5 Tage lang unterwegs sind. Für diesen Monat haben wir es endlich geschafft 120€ an Spenden aufzutreiben, um die 4 Jungs für ihre harte Arbeit zu bezahlen.  Durch den schwachen € können wir viel weniger $ auszahlen als angenommen.

Für die nächste Tour am 18.4.2015 suchen wir wieder Spenden:

https://www.betterplace.org/de/projects/19741-dbong-tjang-pjak-yo-jaguarprojekt-mit-kamerafallen

Einsamer Krieger mit Vision …

SAM_0301

Das Bild zeigt Adolfo Raul Villagra wie er den Flusslauf des Rio teribe flussaufwärts wandert. Die steil sich hochauftürmenden Wälder an den Uferseiten lassen Adolfo verschwindend klein erscheinen. Auf den Spuren seines Volkes, seiner Tradition und Kultur, geht er alleine vorweg.  Als Führungspersönlichkeit und Vorsitzender der Organisation „Odesen“ trägt er seit vielen Jahren die Vision sich der „modernen“ Gesellschaft zu stellen ohne jedoch die eigenen Wurzeln, Sprache, Kultur zu verlieren. Es war seine Idee die Organisation Odesen für nachhaltige Entwicklung udn Ökotouismus zu begründen. Heute setzt er sich in seiner Gemeinde für den Schutz des Waldes und der Flüsse, für den Unterricht von Naso Sprache und Kultur an den Schulen ein. im letzten Jahr schickte er mir ein Manuskript für ein Kulturprojekt, um alte Schätze und Artifakte der Naso Geschichte zu bergen und zu erhalten.

Älteste Naso Siedlung am Teribe

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Das Titelbild dieser Webseite zeigt „Palenque“, den Ort am Rio Teribe wo vor etwa 500 Jahren die Könige der Nasos gelebt haben. Von Vegetation verdeckt existieren dort noch Schutzwalle aus Steinen, die schräg nach oben führen. So konnten die Häuser und der König gut gegen Angreifer verteidigt werden. Der Blick auf die Nebelwälder zeigt das Zuhause des Naso Gottes Tjer di. Nachdem dieser Ort in Unterhaltungen mit mir immer vermieden wurde, war es Adolfo der mich in einem Telefonat einlud mit ihm eine Expedition dorthin zu unternehmen. Nach mehreren Tagen den Rio Teribe hinauf entdeckten wir dort neben Tapirspuren auch illegale Grabplünderungen und Ausgrabungen. Seltsamerweise war meine Kameralinse nach diesem Bild beschlagen und nach einer Nacht wurden wir von diesem Ort durch ein starkes Unwetter und einen schnell anwachsenden Fluss vertrieben. Zu dieser Reise habe ich einen Reisebericht geschrieben. Das Bild ist mein absolutes Lieblingsbild und bringt mit sich eine persönliche Verantwortung und Hingabe diesen Ort und dieses Volk zu schützen.

Das Titelbild dieser Webseite zeigt „Palenque“, den Ort am Rio Teribe wo vor etwa 500 Jahren die Könige der Nasos gelebt haben. Von Vegetation verdeckt existieren dort noch Schutzwalle aus Steinen, die schräg nach oben führen. So konnten die Häuser und der König gut gegen Angreifer verteidigt werden. Der Blick auf die Nebelwälder zeigt das Zuhause des Naso Gottes Tjer di. Nachdem dieser Ort in Unterhaltungen mit mir immer vermieden wurde, war es Adolfo der mich in einem Telefonat einlud mit ihm eine Expedition dorthin zu unternehmen. Nach mehreren Tagen den Rio Teribe hinauf entdeckten wir dort neben Tapirspuren auch illegale Grabplünderungen und Ausgrabungen. Seltsamerweise war meine Kameralinse nach diesem Bild beschlagen und nach einer Nacht wurden wir von diesem Ort durch ein starkes Unwetter und einen schnell anwachsenden Fluss vertrieben Zu dieser Reise habe ich einen Reisebericht geschrieben. Das Bild ist mein absolutes Lieblingsbild und bringt mit sich eine persönliche Verantwortung und Hingabe diesen Ort und dieses Volk zu schützen.

Projektkarte – „study areas“

Projektkarte - 11 "study areas"
Projektkarte – 11 „study areas“

Das Bild zeigt die 11 verschiedenen „study areas“ in denen die Kamerafallen jeweils für 1 Monat aufgestellt werden. Unten links zu sehen die Naso Hauptstadt „Sieykin“ – Ausgangspunkt unserer Expeditionen den Rio Teribe entlang. Die Karte wurde von Adolfo Raul Villagra, Projektleiter von Odesen, unserer Partnerorganisation in einer unserer nächtlichen Projektbesprechungen aufgezeichnet. Zur Zeit werden bei jeder Expedition GPS Daten aufgezeichnet, die dann in Zukunft auch eine genaue Karte unseres Projektes zeichnen.