Das Volk der Naso – ein Überblick

… ein Überblick

Das Volk der Naso lebt traditionell entlang des Rio Teribe im Bundesstaat Bocas del toro, Panama. Die Nasos sprechen ihre eigene Sprache und sind die letzte Monarchie in Amerika. Im Laufe der Jahrhunderte verlagerten die Nasos ihre Siedlungen immer weiter flussabwärts in Richtung der Provinzhauptstadt Changuinola. Heute leben die verbliebenen 3000 Nasos in etwa 10 Siedlungen verstreut an den Ufern des Rio Teribes, den sie in ihrer Sprache „Ter di“ – Fluss der Großmutter nennen. Der Name zeigt ihre enge Verbindung zu diesem Gewässer, „Ter di“ ist Lebensmittelpunkt ihres Alltages, ihrer Kultur und Spiritualität. Der Fluss entspringt in der Cordillera Talamanca, inmitten des Weltnaturerbes und Nationalparks „La Amistad“. Die Wälder dieses Parkes und des angrenzenden „Palo Seco“ Forest Reserves gehören zu den artenreichsten Regionen der Welt. Weder die Kolonisierung durch die Spanier, noch die Ausbreitung von Landwirtschaft und das Bevölkerungswachstum haben bisher diese Wälder erobert. Die Naso waren und sind Schutzpatrone dieser Regenwälder.

Ich habe in den letzten Jahren auf vielen Expeditionen in die Regenwälder der Nasos das Vergnügen und die Ehre gehabt das Land, die Menschen, Tiere und Pflanzen kennenzulernen. Für meine Freunde unter den Nasos, für Adolfo, Orlando, Enrique, Edwin, Raffael habe ich dieses Projekt ins Leben gerufen.

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